Verfasst von: katall | 29. Januar 2010

Chillout in Chile

Nach 4 Monaten Südamerika, 211 Stunden im Bus mit manchmal sehr fragwürdigen  Buschaffeuren, durch 6 aufregende Länder – blicken wir zurück: Über 250 verschiedenste kulinarische Highlights und hin und wieder mal ein Magenausräumer.  43   Hostels und Hotels wurden bezogen, teilweise in Betten geschlafen die  noch aus der Inkazeit  stammen . ( das eine oder andere mal wurden auch ungeladene Gäste wie Mäuse und  Kakerlaken  gesichtet! ) . Kein einziges Mal wurden wir überfallen und doch haben wir in manchen Taxis  geschwitzt vor Angst. Die Anden sowie den ganzen Kontinent durften wir gleich 2 mal überqueren , und trotzdem ist noch kein Bandscheibenvorfall  zu beklagen. Kurz gesagt,  viele Höhen  und Tiefen haben sich ereignet!

Wir waren Zeugen vieler wunderschöner Momente…

…und wie es so eine Reise mit sich bringt, auch Zeugen von allerlei witzigen, unangenehmen  und wie gestern am Checkin zu unserem Flug nach Auckland  auch sehr willkommenen  Überraschungen.  Aufgrund einer Flugüberbuchung wurde uns von der Airline eine Kompensation von 560 US pro Person angeboten plus 1 Nacht im Sheraton inkl. aller Extraausgaben angeboten.  Und da wir diese kleine Planänderung – 1 Tag spaeter zu fliegen – in unserem prallgefüllten Kalender unterbringen konnten, liegen wir jetzt gerade am Pool des altehrwürdigen Sheratons in Santiago de Chile..mit einem Bierchen..ja manchmal  muss man das Leben wohl so nehmen wie es kommt…

 

Wie geht’s weiter: 2 Wochen mit dem Camper durch den Norden Neuseelands; dann 2 Wochen auf den Fijis und unserem persönlichem Highlight am 22.02.2010 ..WIR HEIRATEN!!!

Danach Australien, Indonesien und Indien..rund 5 Monate..Geplante Rückkehr Juli 2010!

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Verfasst von: katall | 22. Januar 2010

Mendoza-Darf´s noch einmal Wein sein?

On the Road again!

Noch einmal quer über den südamerikanischen Kontinent, in Richtung Mendoza, nähern wir uns wieder den Anden . Doch bevor wir sie ein weiteres mal überqueren, bleiben noch ein parr Tagerl für Mendoza, der ‚Weinhauptstadt‘ Argentiniens. Schon sind unsere guten Vorsätze vergessen und die Glaserl eingeschenkt. Mit dem Radl machen wir eine Tour entlang der Weinstrasse.

Auf dem Programm:  rund zehn Bodegas. Leider schaffen wir nur eine da uns eine Weiterfahrt mit dem Rad nicht mehr empfehlenswert erscheint.

Nach diesem kleinen Ausrutscher erscheinen wir am nächsten Morgen leicht angeschlagen zu unserer Rafting-Tour im Rio Mendoza. Zunächst ein kleines Briefing, bei dem es mal eine halbe Stunde um Rettungs und Notafallsmaßnahmen geht und nachdem wir dann auch noch eine Verzichtserklärung für den Todesfall ausgefüllt haben , sind wir richtig gespannt ( und ehrlichgesagt ein bisserl nervös). Beim ersten Klatscher eiskaltem Gletscherwasser im Gesicht  sind wir dann jedenfalls nüchtern. Eine Stunde gehts abwärts im reißenden Fluss. Nass, kalt, anstrengend – einfach geil!!

Verfasst von: katall | 10. Januar 2010

Feliz ano 2010 de Buenos Aires

Wir  begruessen  das neue Jahr in einer kubanischen Bar in Buenos Aires. Ein fröhliches Festl mit total netten Leuten..Bienvenidos 2010!! An dieser Stelle wünschen wir Familie, Freunden und allen, die unsere Reise verfolgen, ein gesundes Jahr 2010!!!

Mit guten Vorsätzen wollen wir ins neue Jahr…

Getränkekonsum ( alkoholisch) einschraenken und die verbleibenden  grauen Zellen aktivieren..endlich Zeit für einen Sprachkurs. Zwei Wochen  lang frühhh aufstehen und von 9h bis 14h Vokabel und Grammatik  strebern. Gott sei dank gibts keine Tests und die Lehrer sind jung und lässig.

Insgesamt verbringen wir drei Wochen im Paris Südamerikas. Es ist Hochsommer und heissss. Die Stadt ist riesig und trotzdem gemütlich, unterteilt in verschiedenste Viertel. Es gibt haufenweise Kinos, Theater, Cafes, Parks und Bars. Die Küche ist nach wie vor extrem fleischlastig, ein gutes Salaterl eine Rarität. Ansonsten sparen wir uns die vielen Worte und lassen wie immer ein paar  Bilder sprechen.

Verfasst von: katall | 28. Dezember 2009

Rio die 2.

Samba de Janeiro. Mit dem Rhytmus im Blut und dem Strand vor der Haustür schlendern die Coriocos (Bewohner Rios) entspannt im Strandoutfit (Männer oben ohne, Frauen im String) durch die Stadt. Doch bevor wirs uns an den Stränden Ipanemas und der Copacabana  gemütlich machen dürfen, muss natürlich das Touri-Plichtprogramm absolviert werden. Als da wären zum einen  der Pao de azucar-der  Zuckerhut und zum anderen Christo Redentor, die riesige Christusstatue hoch über der  Stadt…

Erst aus der Vogelperspektive  bekommt man einen Eindruck  über das Ausmaß, und die unendlich vielen Strände die Rio umgeben und tatsächlich zu einer der allerschönsten Städte der Welt machen.

Doch auch hier ist nicht alles Gold und so erleben wir bei einer Favela-Tour auch die andere Seite wo Armut, Drogenbanden und rohe Gewalt herrschen..bedrückend aber auch sehr interressant und vor allem perfekt organisiert

..unsere restlichen Tage  verbringen wir mit tausenden  Einheimischen an den traumhaften Stränden, denn hier findet offensichtlich das wahre Leben der Coriocos statt..hier werden die perfekt trainierten Koerper der Männer und Traumbodys der Brasilianerrinnen perfekt inszeniert und vor allem präsentiert.  Den lieben Carlos bringt man vom Strand eigentlich nicht mehr weg…auch nach Sonnenuntergang bietet sich Unterhaltung vom Allerfeinsten..Live Musik , Samba, Stimmung , Caipirinha…zum erstenmal denken wir ernsthaft darüber nach unseren Wohnort zu wechseln..

Verfasst von: katall | 25. Dezember 2009

Feliz Natal-Parte 1 de Rio

Wir wünschen allen ein fröhliches Weihnachtsfest und gemütliche Feiertage. Wir genießen die Zeit mit dem Weihnachtsmann am Strand.

Verfasst von: katall | 16. Dezember 2009

Urlaub vom Urlaub

Wir erreichen  Brazil. In Gedanken schon halb an einigen der schönsten Stränden der Welt. Doch der Wettergott hat anderes geplant. Die ersten Tage werden wir rigoros von hartnäckigem Regen verfolgt.  Curitiba und Sao Paulo stehen nach wochenlangem Regen unter Wasser. Nur mit Glück kommen wir aus Sao Paulo überhaupt noch  raus.  Mit nassen  Füßen flüchten wir Richtung Norden, denn auch für uns muss es in Brasilien ein bisschen Sonne geben. Doch auch die ersten Tage am Strand fallen ordentlich ins Wasser. Immer weiter in den sonnensicheren Norden, und siehe da nochmal 20 Stunden im Bus und endlich…Sonne.Strand.Meer!! Jetzt gibt’s erst mal Urlaub vom Urlaub, 10 Tage… nix packen, organisieren und vor allem kein Bus.

Verfasst von: katall | 5. Dezember 2009

Auf alle Fälle Wasser

Nach schweißtreibender Hitze und Trockenheit kommen wir nach nur 23 Stunden Busfahrt in die Feuchtgebiete an der östlichen Grenze Argentiniens. Puerto Iguazu ein kleines Örtchen direkt bei den berühmten Wasserfällen zwischen Argentinien und Brasilien ist unsere erste Anlegestation.

Mitten in den Wäldern gelegen, hört man schon von weitem das gewaltige Rauschen der 27 Flüsse, die hier gemeinsam über riesige  Schluchten stürzen – ohrenbetäubend!

Eine feucht fröhliche Angelegenheit, diesmal ganz ohne Alkohol 😉

Verfasst von: katall | 28. November 2009

Argentinien: Fleisch, Fiesta und Siesta

In Salta, auch La Linda (die Schöne) genannt, weiß man das Leben zu genießen.  Viel Sonnenschein, köstliches Rindfleisch und Rotwein in rauen Mengen  – keine schlechte  Kombination. Selbst eiserne Biertrinker  wie Don Carlos überlegen sich hier  ein Gläschen vom Feinsten. Obwohl er einem kühlen Bier nur schwer wiederstehen kann. Um der Tageshitze zu entgehen, halten wir es wie die Argentinier, nachmittags Siesta, abends Fiesta-da sind wir flexibel 😉

In Cafayate ein verschlafenes Weindörfchen südlich von Salta ist es dann soweit. Wir besuchen ein argentinisches Weingut – inklusive Verkostung versteht sich von selbst. Endlich darf Tanja  Ihren geschulten Gaumen unter Beweis stellen. Salud!

Die gesamte Gegend rund um Salta ist traumhaft. Die berühmten Berge und Schluchten  zeigen sich in allen Farben, resultierend aus den verschiedenen Mineralgahalten. Wunderschön.

Verfasst von: katall | 22. November 2009

Chile, Mond, Mars

Kurzbesuch in der chilenischen Biosauna.  Da wir nach der  letzten Tour ziemlich erfroren und erledigt sind, kommen uns ein paar entspannte Tage hier ganz gelegen.

San Pedro de Atacama ist ein suesses  Doerfchen irgendwo im nirgendwo im Norden von Chile inmitten  der Atacamawueste. Trotz der Hitze herrscht hier  ein beachtlicher Coolness-F aktor.

Auch die Umgebung hat einiges zu bieten.   Das‘ Valle de la luna‘ ( Tal des Mondes)  mutet  schon ziemlich surreal an, und das ‚‘Valle de la marte‘   befoerdert einen gedanklich komplett auf einen anderen Planeten..Da passt es dann auch, dass der Sonnenuntergang so gar nicht von dieser Welt ist…

 

 

Verfasst von: katall | 18. November 2009

Bolivia con gran sorpresa

Bolivien, Land der Schotterwege, Lehmhauser und  Muellhalden.  Land der Gemuetlichkeit, Freundlichkeit und Extreme.  Erstaunt erreichen wir  Sucre , die weisse Stadt und zweite Hauptstadt.  Kein Staub,kein Muell , kein Dreck.. verbluefft  schlendern wir durch das elegante Staedtchen und  Zentrum  der Universitaeten. Die‘ ciudad blanca‘ macht ihrem Namen alle Ehre.

Nur drei Stunden Schotter entfernt , Potosi am Cerro Ricco.Hier befindet sich die einst ertragreichste Silbermine der Welt.  Doch die hohe Zeit ist lang vorueber, von Ruhm und Glanz ist wenig ueber. Heute weht eine wehmuetige Tristesse  durch die Gassen.

Auf eigene Gefahr  entscheiden wir uns fuer eine Tour in die Minen. Noch immer wird dort unter menschenunwuerdigsten  Bedingungen abgebaut –   15 Stunden pro Tag ohne Tageslicht bei  40 Grad Celsius schuften die Minenarbeiter fuer einen Hungerlohn .

Last but not least landen wir in Uyuni.  Das bescheidene Doerfchen ist  Ausgangspunkt fuer alle Trips in die   Salar de Uyuni, die groesste Salzwueste der Welt. Drei Tage soll die Tour dauern..und in Chile enden..sechs Leute pro Jeep werden zufaellig zusammengewuerfelt.. bunt gemischt aus Deutschland, Spanien, Japan, Kanada und Oesterreich findet sich eine sehr lustige Truppe. Unser Fahrer Hugo ist zugleich Koch und Tourguide. Drei Tage lang sind wir  unterwegs, es gibt weder  Strassen noch  Wege, kein Zeichen von Zivilisation. Gewaltige Dimensionen, 1000e km unbewohntes, unwirtliches Terrain, vorbei an weissen , roten und  gruenen  wunderschoenen  Lagunen, die von hunderten Flamingos bevoelkert werden.

Das Mittagessen zaubert Hugo a la bolivia aus dem Kofferraum.

 

Die Naechte  werden nicht ganz so gemuetlich.. Es ist eiskalt und wir schlafen im Dormitory. Jens,der Deutsche schnarcht und schlaeft als einziger. Tagwache 4:30 h . Geraedert schleppen wir uns fruehmorgens in den Jeep um den Sonnenaufgang bei den Geysiren auf 5000m ( !!!)nicht zu versaeumen. Wahnsinnig schoen.  Noch schnell ein Bad in den aguas thermales, dann werden wir an der Grenze zu Chile rausgeworfen.

ADIOS Bolivia, adios Coca!!

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